Viele der Großdemonstrationen am 11. März sind für Gruppen gut mit dem Zug zu erreichen. Hier finden Sie einige hilfreiche Hinweise und Tipps, wie Gruppenfahrten organisiert werden können und wie mit der gemeinsamen Anreise per Zug für die Großdemos mobilisiert werden kann:
- Private Regionalbahnen bieten ggf. an, für Hin- und Rückfahrt Waggons anzuhängen. Das kostet nichts, die konkreten Abfahrzeiten müssen aber jetzt sehr schnell vereinbart werden. Die Servicenummer Ihres Regionalanbieters finden Sie im Internet oder Telefonbuch.
- Wenn die DB auf der Strecke den Nahverkehr macht, können Sie die DB-Info-Hotline 01805/99 66 33 anrufen und das Stichwort "Nahverkehr" nennen. Der Ansprechpartner dort überlegt dann mit Ihnen gemeinsam, ob ggf. eine höhere Taktung möglich ist. Es geht also nicht um Sonderzüge, die zu teuer sind, sondern um ein größeres Platzangebot von Seiten der Bahn. Solche Extra-Waggons o.ä. können ähnlich wie Sonderzüge einen mobilisierenden Effekt haben.
- Im Nahverkehr sind oft 5er-Tickets (für z.B. 25 Euro) am günstigsten. Zur Mobilisierung ist es aber wichtig, einzelne "Fahrkarten" verkaufen zu können, an Infoständen, beim Flyern usw. Eine mögliche Lösung, die vorher mit dem Regionalanbieter zu verabreden ist: Sie verkaufen selbstgemachte, ziemlich fälschungssichere Karten/Fahrbescheinigungen/Armbänder o.ä. (für z.B. 5 Euro), die als Nachweis dienen, dass dies Demo-TeilnehmerInnen sind. Beim Verkaufen tragen Sie Name und Tel. in eine Liste ein. Kurz vor der Fahrt kaufen Sie vom Regionalanbieter so viele 5er-Tickets, wie nötig sind. Ihre Demo-BegleiterInnen haben dann Listen aller MitfahrerInnen und alle 5er-Tickets im Zug dabei, Sie müssen aber selbst keine 5er-Gruppen organisieren.
- In Mobilisierungs-Mails und in einem Flyer-Einleger können Sie außerdem informieren über Online-Verkauf und Ladenverkauf der Einzel-"Fahrkarten". Online: Die Demo-TeilnehmerInnen bestellen die Karte bei einer angegebenen Mailadresse, die 5 Euro lassen Sie auf ein Konto überweisen, die Karten werden beim Zug ausgegeben. Im Laden: Ein unterstützendes Geschäft in der Innenstadt verkauft Einzel-"Fahrkarten" und trägt in die Listen ein.
- Weitere nützliche Tipps finden Sie auch im Leitfaden zur Organisation von Bussen.
Gruppen, die noch MitfahrerInnen im Zug suchen, finden Sie unten in der Karte, sie sind mit dem Zug-Symbol markiert.